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WILLKOMMEN IN DER INOBHUTNAHMESTELLE
Unsere Inobhutnahmestelle bietet jungen Menschen in akuten Krisen- und Gefährdungssituationen einen sicheren und geschützten Ort. Sie dient der kurzfristigen Aufnahme und Stabilisierung, wenn ein Verbleib im bisherigen Lebensumfeld vorübergehend nicht möglich ist.
Die Aufnahme erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen örtlichen Jugendamt und ermöglicht den jungen Menschen, zunächst zur Ruhe zu kommen und Abstand von belastenden Situationen zu gewinnen.
Ziel der Inobhutnahme
Im Mittelpunkt steht die schnelle Stabilisierung der aktuellen Lebenssituation. Die Inobhutnahme schafft einen verlässlichen und sicheren Rahmen, in dem jungen Menschen:
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Sicherheit und Schutz erleben
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emotionale Entlastung erfahren
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Orientierung und Struktur im Alltag erhalten
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Vertrauen zu verlässlichen Bezugspersonen aufbauen können
Während dieser Zeit wird gemeinsam mit allen Beteiligten eine Perspektivklärung erarbeitet.
Pädagogischer Ansatz
Die pädagogische Arbeit in der IO-Stelle orientiert sich an:
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traumapädagogischen Grundsätzen
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bindungsorientierter Beziehungsarbeit
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klaren und verlässlichen Tagesstrukturen
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deeskalierenden und stabilisierenden Maßnahmen
Gerade in Krisensituationen benötigen Kinder und Jugendliche Ruhe, Verlässlichkeit und Orientierung, um ihre Situation verarbeiten zu können.
Alltag und Betreuung
Die Betreuung erfolgt durch pädagogische Fachkräfte, die Erfahrung im Umgang mit Krisensituationen und herausfordernden Verhaltensweisen haben.
Wichtige Elemente des Alltags sind:
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strukturierte Tagesabläufe
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individuelle Gespräche und Begleitung
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Unterstützung bei schulischen Belangen
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sinnvolle Freizeitgestaltung
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Förderung von Selbstregulation und sozialen Kompetenzen
Zusammenarbeit und Perspektivklärung
Während der Inobhutnahme arbeiten wir eng zusammen mit:
Jugendämtern
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Eltern und Familien
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Schulen
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Therapeutischen Fachstellen
Gemeinsam wird geprüft, welche weiterführende Perspektive für das Kind oder den Jugendlichen am besten geeignet ist. Dies kann beispielsweise sein:
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Rückkehr in die Herkunftsfamilie
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Aufnahme in eine Wohngruppe oder Pflegefamilie
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andere passende Jugendhilfemaßnahmen